PRESSESTIMMEN


NACHTWUT

Ein wunderbar vitales Programm, diese "Nachtwut".
(Schaffhauser Nachrichten, 22.12.2004)

Innerhalb der Lieder entsteht jeweils eine unwiderstehliche, manchmal fast furiose Intensität, und es ist beinahe unmöglich, sich dieser Einwirkung zu entziehen. So gelingt es der Künstlerin, das Publikum gleich einem leichtgläubigen Kind an der Hand und manchmal auch geniesserisch an der Nase herumzuführen.
(Zuger Presse, 20.12.2004)

Tina Teubner erobert Herz und Hirn des Publikums. Wenn Nachtwut so viel übermütig-chaotische Energie, so viel Musikalität, wohltuende Aggression und herzerwärmende Präsenz freisetzt wie bei Tina Teubner, dann wünscht man sich, sie würde niemals schlafen. Und immer Silvester feiern.
(Süddeutsche Zeitung, 22.10.2004)

Das (Singen) kann sie hinreißend schräg und wunderbar disharmonisch, samt und seidig, aber auch so rau wie ein Klettband und so melancholisch wie ein Wollpullover, getragen beim ersten Herbstspaziergang am nebligen Rheinufer.
(Waldeckische Landeszeitung, 15.6.2004)

Denn an Silvester gibt es die Gefühlspalette knüppeldick: Die Sehnsucht, die Launen, die Verflossenen und die Liebsten. Tina Teubner ließ die Sektkorken knallen und war selber der Knaller des Abends. Aber Tina Teubner kratzte nicht nur an alten Wunden. Behutsam und versöhnlich strich sie auch Balsam auf verletzte Seelen und entließ nach einem hinreißendem Programm ein rundum seufzerglückliches Publikum.
(Südwest-Presse, 4.11.2003)

Sie packt einen von Anbeginn, diese selbstbewusste kleine Person, mit ihrem klaren Gesicht und dem riesigen Mund, der markanten Artikulation mit ihrer Zarah-Leander-Stimme, dem trotzig-kindlichen Gesichtsausdruck, ihren unschuldig nackten Armen, die aus dem steifen, dekolletierten knallroten Samtkleid hervorstaken. Eigensinnnnig also feiert sie ihr Silvester im Mai, mit Luftschlangen und Sekt, und lässt dabei Kindheit, Elternhaus, Schule, Ehe und Liebe Revue passieren. Immer ist der Zuschauer hingerissen von ihren Einfällen, ihrer flinken Zunge, ihrem verspielten Ungestüm und ihrer zupackenden Stimmgewalt.
(HNA, 14.5.2003 )

Nur wer so lebendig ist wie Tina Teubner, kann Kinderträume in die Welt der Erwachsenen bringen.
(Waldeckische Landeszeitung, 12.5.2003)

Was Tina Teubner singt und spricht, hat doppelte und dreifache Böden. Alles ist klug, was an diesem Abend geschieht, alles hat große Klasse. Tina Teubner beweist, wie lebendig das Chanson noch ist. (Landeszeitung Lüneburg, 22.7.2002) Tina Teubner beherrscht die Kunst der Anspielung, bringt Chansons voller Dynamik. Hiebe, die erstarren lassen, Geschichten, die beglückt machen. Ein wunderschöner Kleinkunstabend von Rang.
(Neue Württembergische Zeitung, 13.1.2003)

Wäre schließlich gelacht, wenn man der Comedy-Oberherrschaft nicht mal ernsthaft heiter Paroli bieten könnte; mit Herz, Hirn und Humor, skurrilen Wortgebilden, poetischen Gedanken und aberwitzigen Geschichten. Und mit einer feinen, leisen Ironie, die auch vor den wahren Herausforderungen des Lebens nicht halt macht: dem steten Streben nach einer Bundesjugendspiele-Urkunde beispielsweise.
(NRZ, 21.4.2002)

Das alles, die ganze Wortakrobatik also, reitet die ganze Zeit über auf einer Woge von Musik. Musik, die Tina Teubner manchmal selber darbietet auf schluchzender Geige oder sentimentalem Akkordeon; meist aber wird sie vom Pianisten Ben Süverkrüp am Flügel mit perlendem Glanz und künstlerischer Bravour hervorgelockt, wird gleichsam als roter Teppich ausgelegt für die gescheiten, widerborstigen, ätzenden und einschmeichelnden Auftritte der Sängerin, Sprecherin. Tina Teubner und Ben Süverkrüp ergänzen einander in wahrhaft perfekter Übereinstimmung. Kein Wunder, dass das Publikum in der 'Cappella' hingerissen ist von der grossen kleinen Kunst der beiden und sie am Ende kaum ziehen lassen will. Das Ergötzen, wenigstens, klingt in der Erinnerung lange nach.
(Der Bund, 24.1.2002)

Man bekommt nicht genug von all den dahergeplapperten Geschichten und verrückten Ideen. Und weil jeder Satz so prickelt, ist man ganz gierig auf das nächste Wort, den nächsten Witz.
(Donaukurier Ingolstadt, 25.10.2001)

Tolle Bilder stehen neben bizarren und banalen, der Hohn ist der Lohn für aufsteigende Wehmut. Bevor die Tränen kommen, kommt die Clownin - und die ist allemal besser als Simmel, weil es ihr an Kitsch so mangelt.
(Rems-Zeitung, 20.1.2001)

Deutscher Kabarettpreis 2001, Sonderpreis Der Sonderpreis geht an die Texte- und Tönezauberin Tina Teubner für ihre unverwechselbare, einzigartige Bühnenkunst, die von intelligentem Witz, warmem Humor und musikalischer Tiefe beseelt ist. Tina macht große Kleinkunst - mehr ist dazu nicht zu sagen.

Sie hat Witz und Esprit. Das haben viele. Sie hat auch die Musik - in der Stimme und in den Händen, die mit solcher Leichtigkeit Violine oder Akkordeon erklingen lassen, als ob es nichts einfacheres gäbe. Das können nur wenige. Was Tina Teubner so einzig - nicht artig - macht, ist nicht zuletzt, daß sie alles zugleich kann, obendrein ihre Texte selbst schreibt, ihre Lieder komponiert. Eine Ausnahmeerscheinung und ein Ereignis ist Tina Teubner aber vor allem deshalb, weil sie poetisch ist ohne je banal zu werden, von großen Gefühlen wie Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Trennung singt, ohne in den Kitsch zu entgleisen, und weil sie winzige komische Geschichten aus dem Alltag bringt, ohne trivial zu sein.
(NGZ, 26.4.1999)

Deutscher Kleinkunstpreis 1999, Förderpreis "Einer Förderung scheint Tina Teubner kaum noch zu bedürfen: Sie wird ohne Zweifel ihren Weg machen."
(Frankfurter Rundschau 23.2.1999)

Kabarett-Cup Unterhaus Mainz 1999 "Mit ihr hat die Kleinkunst einen neuen Star, und man muß kein Prophet sein, um ihr eine große Zukunft vorherzusagen."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.2.1999)

1. Preis Westspitzenwettbewerb 1998 "Tina Teubner betrat die Bühne. Chamäleonartig wand sie sich durch das Leben. Sang mt Wucht, mit Herz und mit Geist. Keine Diskussion gibt es über die Klasse dieser Künstlerin:Eigenständig verleiht sie dem Chanson neue Flügel."
(Aachener Zeitung, 5.11.1998)