PRESSESTIMMEN
GLÜCKSGALOPP
Wer sagt denn, daß man Widersprüche zu sanft-seichten Kompromissen verkneten muß? Tina Teubner kostet sie aus und bastelt daraus ein anrührendes musikalisches Bekenntnis zu Leidenschaft und Lebensfreude. Mit subtiler Beobachtungsgabe, funkelndem Esprit und fast kindlicher Impulsität spürt die Teubner dem nach, was uns wirklich im Innersten bewegt jenseits der plattgetretenen Pfade von Halbherzigkeiten und routinierter Zufriedenheit.
Memminger Kurier, 31. März 2004
Tina Teubner bot nicht nur Musik, sondern auch Kabarett vom Feinsten. Hört und sieht man eine Künstlerin ihres Formats, so wird einem wieder bewusst: Es besteht ein himmelweiter Unterschied zwischen der so genannten "Comedy", wie sie uns aus allen Fernsehsendern entgegenquasselt, und geistreicher, lebendiger Kleinkunst.
Nordwest Zeitung/Oldenburger Nachrichten 14. Februar 2004
Mit traumwandlerischer Sicherheit meistert sie den Drahtseilakt zwischen Eleganz und Schnauze. Die Teubner zieht alle Register, schmettert ein wunderbar großmäuliges 'Plädoyer für die Maßlosigkeit', spielt Geige und Akkordeon, um zum Ende mit einer singenden Säge grenzenlose Morbidität zu verbreiten.
HNA, 2. Dezember 2003
Schneller, feiner Witz, kleine Seitenhiebe eng verflochten mit Ernsthaftigkeit, transportieren ihr Plädoyer. Das Programm ist in jeder Beziehung eine Co-Produktion, die Begleitung am Klavier ist professionell und stimmig, die gute Stimmung auf der Bühne überträgt sich auf das Publikum. Differenziertes und kluges Musikkabarett mit Geige, Akkordeon, Ukulele und Sägeblatt und einem roten Kleid, von dem sie sagt: 'Der eine fastet, der andere läßt sich was drumherum bauen.
(Neue Westfälische, 24.11.2003)
Eine echte Powerfrau, die ebenso charmant wie scharfzüngig parliert. Frei nach der Erkenntnis: "Ins richtige Glück watschelt man nicht, da muß man schon mal galoppieren." Wer oder was auf der Strecke bleibt? Die Mittelmäßigkeit. "Igittigitt". Das Triviale. Das Gezähmte. Das Beherrschte. Die Teubner möchte alles. Hier und jetzt. Sie löst sich von Zeit und Raum, ist Kind, ist Greisin, schüttelt sich wispernd in Albträumen, um im nächsten Atemzug sämtliche Schreckgespenster aus dem Fenster zu jagen. Leben ist ihr Leitmotiv, ihre Herausforderung, ihr Ziel. Und davon lässt sie sich von nichts und niemandem abbringen. Nicht von enttäuschend verlaufenenen Liebesbeziehungen, nicht von erlittenen, ja traumatisierenden Niederlagen. Leidenschaftlich und melancholisch, zerbrechlich und burschikos. Schubladen? Weg damit. Ihre Texte: Reine Poesie. So unverkopft wie träumerisch.
Hattersheimer Stadtanzeiger, 24.Oktober 2003
Intelligent und doppelbödig getextete Chansons, die Schwermut wagen, Intensität verströmen, die Seele öffnen und dem Zuschauer eine Brücke bieten, in die eigene zu schauen.
(Wiesbadener Kurier, 23.10.2003)
Das Duo endet mit einer traumhaften Metapher für die Brüchigkeit des Glücks. Guten Abend, gute Nacht, mit Rosen bedacht. Die Brahmsmelodie arrangiert für Klavier und singende Säge, zum Weinen schön.
(Kraichgau Stimme, 20.10.2003)
Faszinierend dabei ist vor allem, dass die Sängerin die Stimmungsskala so virtuos rauf- und runterklettern kann. Sie ist zynisch, liebevoll, spöttisch, zärtlich, böse, sehnsüchtig, hinterlistig, ängstllich und trotzig; wächst förmlich, wenn sie droht: "Ich dusche nicht", und wird weich, wenn sie sinniert: "Wenn ich alt bin". Zudem macht es ihr sichtlich Spaß, sämtliche Möglichkeiten von Sprache und Ausdruck auszuloten, redet Klartext, aber erfindet dabei so schöne Begriffe wie "subversiver Müßiggang" oder "Wutgefahr" und "routinierte Zufriedenheit". Dass letztere jemals Tina Teubner einholen könnte, ist auch nach diesem mittlerweile neunten Bühnenprogramm kaum vorstellbar; sie wirkt immer noch, als ob sie nur jetzt und nur für dieses Publikum da vorne steht, singt, erzählt und lacht.
Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 13. Oktober 2003
Und gerade rechtzeitig, bevor wir vielleicht weinen, dürfen wir lachen. Aber die Tränen sind ein und dieselben.
(Düsseldorfer Hefte, März 2003)
Wauh! - Der lautmalerische Ausstoss der Begeisterung mag vielleicht etwas übertrieben sein. Wer jedoch Tina Teubners neues Programm 'Glücksgalopp - Rettet die Maßlosigkeit!' genossen hat, mag dies verstehen. 'Ins richtige Glück watschelt man nicht, da muss man schon mal galoppieren', sagt Tina Teubner einmal. Ist der 'Glücksgalopp' ein Qualitätsmassstab hinsichtlich ihres persönlichen Befindens, so muss die Künstlerin jedenfalls unglaublich glücklich sein!"
(BAZ 12.2.03)
Nein, Tina Teubner will ihre unmäßigen Wünsche nicht bändigen, sie will maßlos glücklich sein, aber auch maßlos traurig. Maßlos frech, übermütig, spontan und dabei hinreißend ist sie auf jeden Fall schon. Die besten Zutaten für intelligentes und witziges Musikkabarett, das sicher vielen Zuschauern aus der Seele spricht. Begeistert wurde die Teubner mit Blumen und Bravo-Rufen überschüttet.
Westdeutsche Zeitung, 30. Januar 2003
Eine lustvolle Recherche mit frechem Blick auf all diejenigen, die sich für Halblösungen entschieden haben. Kleinkunst ist ein Schaumwein-Etikett, das Tina Teubner zu einem Champagner-Label veredelt.
Rheinische Post, 30.Januar 2003
Es ist die bewusst kindlich und unmittelbar gehaltene Suche nach dem echten Gefühl. Eine lustvolle Recherche mit frechem Blick auf all diejenigen, die sich für Halblösungen entschieden haben. Kleinkunst ist ein Schaumwein-Etikett, das Tina Teubner zu einem Champagner-Label veredelt.
(RP 30.1.03)