INTERESSANTES
MÄNNER BRAUCHEN GRENZEN
Liebe Freunde,
die Premiere des Weihnachtsprogramms liegt kaum einen Wimpernschlag zurück,
und schon arbeiten wir mit Hochdruck an neuen Stücken.
Wir schreiben Euch das hier, damit Ihr von uns angemessen beeindruckt seid.
"MÄNNER BRAUCHEN GRENZEN" heißt der letzte Teil einer Trilogie,
die sich vornehmlich dem Genre des autoritären Liebesliedes verpflichtet fühlt:
ein Feuerwerk der schlechten Laune - wie immer zärtlich und melancholisch dargeboten.
Ab 2013 kann es gebucht und bestaunt werden.
Auch Ben hat ein neues Projekt: Nach "Was für ein Abendrot!"
sitzt er gerade den Schreibtischstuhl durch, um
"Die Beethovenmaschine" auf das Papier zu bringen.
Ein Abend mit dem grandiosen Geiger Stephan Picard, Beethovens Sonaten für Klavier und Violine, einer Annäherung an das Genie Beethoven -
von Ben geschrieben und von mir gelesen:
Das verspricht große Unterhaltung.
Uraufführung ist
am 24. Februar in Kronberg im Taunus.
Und jetzt bleibt mir für heute, Euch ein schönes, pralles, erfülltes Jahr zu wünschen.
2011 hat nicht gerade mit Schicksalsschlägen gegeizt;
wir sind mehr denn je entschlossen, das, was schön ist, so gut wie möglich zu genießen.
Und sind bereit, Glück und Erkenntnisse großzügig mit Euch zu teilen!
Also kommt in Scharen in unsere Vorstellung. Oder geht zu den Kollegen.
Wie beglückend ein Besuch im Theater sein kann, haben wir gerade wieder erlebt,
als wir Nessi Tausendschöns neues Programm
"Die wunderbare Welt der Amnesie" erlebt haben -
oder die
"Rotkäppchen-Variationen" im Theater Laboratorium in Oldenburg.
GESCHENKE
Liebe Freunde!
Gestern ist nun unsere Premiere "Stille Nacht bis es kracht" über die Bühne gegangen, und ich kann sagen: Es war ein Fest!
Ich habe versprochen, die vorgeschlagenen Geschenkideen hier niederzuschreiben, und das tue ich im folgenden:
Bücher:
Thomas Bernhard: Wittgensteins Neffe (Suhrkamp)
Christoph Meckel: Licht (Fischer)
CD's:
Dinu Lipatti: Dernier Recital (Emi Classics)
Nino Rota: Filmmusik für Fellinis "La dolce vita"
Kinobox: Schöne Kiste basteln, dann zwei Flaschen Bier, eine Tüte Chips und eine DVD
hineinlegen. Mein Vorschlag: "La Strada" von Fellini.
Schönen Stoff kaufen und der oder dem Liebsten ein Kleid, einen Anzug oder was auch immer nähen lassen; und zwar bei unserer Lieblingsschneiderin: Petra Greweling.
Sie kommt ins Haus und macht ihre Sache großartig. Einfach anrufen, von Tina grüßen und besprechen: 0228/3772885.
STILLE NACHT BIS ES KRACHT
Die Adventszeit nähert sich mit großen Schritten; und wir proben verschärft und lustvoll unser neues Weihnachtsprogramm,
das wir am Samstag, den 26. November in
Remscheid aus der Taufe heben werden.
Als die Idee zu diesem Programm entstand, konnten wir uns nicht vorstellen,
mit welcher Wucht der Weihnachtsfunke auf uns überspringen würde:
Kindheitserinnerungen und Beziehungswahnsinn, Sehnsucht und Kaufsucht, Zoff und Versöhnung.
Extremschmücking, Familienanalyse, Schnee, Neuanfang.
Wir werden uns am jährlichen Rundbrief unserer Cousinen erfreuen und schwelgen schon jetzt in Vorfreude auf unsere Lieblingsserie:
"Wir beleidigen Laien- und Kirchenchorsänger."
Der Dezember 2011 ist leider schon fast komplett ausverkauft, aber wir werden Euch von jetzt an alle Jahre wieder mit unserem Weihnachtskracher beglücken.
Und wer Lust hat, einen Eindruck zu bekommen, der kann am 3. Dezember um 16 Uhr 5 WDR 5 einschalten.
Da werden wir beim WDR-Kabarettfest dabei sein und einige Ausschnitte präsentieren.
Viel Spaß dabei!
RADIO HÖREN!
Wer das Programm "Aus dem Tagebuch meines Mannes" bisher verpaßt hat,
hat am 1.November noch einmal die Möglichkeit, dies nachzuholen: von 20Uhr15 bis 22 Uhr auf WDR 5.
Viel Vergnügen!
KEINE BEWEGUNG!
Liebe Sportverachter, Wettkampfhasser und Bewegungsverweigerer!
Wer es (wie ich) vorzieht, unnötige Bewegungen zu vermeiden und körperliche Anstrengungen auf das Nötigste zu beschränken
- wer (wie ich) zu der Überzeugung gelangt ist, daß übertriebener Bewegungsdrang nicht nur ungesund ist sondern auch eine äußerst
unschöne Gesichtsrötung zur Folge haben kann -
wer (wie ich) weiß, daß der Gipfel eines Berges nicht höher wird, wenn man selber zu Fuß hinaufläuft -
der wird sicher Vergnügen an einem Beitrag zu der Sendung "Neugier genügt" (WDR 5, 21.9.2011. 10:05 - 12:00 Uhr) haben,
zu dem ich einige erkenntnisfördernde Kommentare liefern durfte, und der den einprägsamen Titel trägt:
KEINE BEWEGUNG!
EIN BUCH FÜR EINE NACHT
(Die ist dann allerdings gelaufen, der nächste Tag voraussichtlich auch.)
Ein Geheimnis. Geschrieben von Philippe Grimbert, erschienen bei Suhrkamp, zum Preis von mehreren Euro.
Wer danach die dringend benötigte Heiterkeit sucht, kann sie am Abend des 18. April um 20:15 Uhr auf 3sat finden:
Da sind wir zu Gast bei Volker Pispers und sagen Frau von der Leyen, was sie noch nie von uns hören wollte. Viel Vergnügen.
KINO
So sie ihn noch nicht gesehen haben: Schauen Sie sich unbedingt den Film über Pina Bausch von Wim Wenders an!
Dank 3D ist es so, als wäre man dabei. Und dabei sein, wenn es ein Stück von Pina zu sehen gibt, ist bestimmt nicht das Schlechteste.
RADIO HÖREN
Wer, wie ich, in rührseligen oder gar traurigen Situationen manchmal lachen muß,
kennt vielleicht auch das umgekehrte Problem: daß einem in Zeiten ungebremsten Frohsinns zum Heulen zumute ist.
Um so mehr habe ich mich darüber gefreut, daß ausgerechnet der WDR aus Köln am Karnevalssamstag im Schatten des Domes
eine Livesendung über den Ernst produziert: Auf WDR 5, in der Sendung Oase, von 11 Uhr 5 bis 13 Uhr.
"Spaß beiseite" wird sie heißen, und ich bin als Studiogast dabei. Seien Sie der Hörer.
Im Ernst? Im Ernst!
RABENLIEBE
heißt das Buch, das mich direkt zu Beginn des neuen Jahres gepackt hat wie schon lange keines mehr.
Geschrieben hat es Peter Wawerzinek - als kleines Kind von seiner Mutter in der DDR zurück gelassen,
in Waisenhäusern und zeitweise in Adoptivfamilien aufgewachsen.
Inzwischen 56 Jahre alt, läßt er uns an seiner lebenslangen Muttersuche teilhaben.
In einer noch nicht gekannten sprachlichen Intensität. Taschentücher bereithalten. Erschienen bei Galiani, Berlin.
IN EIGENER SACHE
Beim Satiregipfel der vergangenen Woche habe ich über Reformhäuser, Reformhauskundinnen und Reformhausverkäuferinnen (auch männliche) gesprochen.
Darauf habe ich so viele Zuschriften bekommen, daß ich auf diesem Wege kurz, klar und - so ich jemanden vor den Kopf gestoßen haben sollte -
entschuldigend sagen möchte:
Liebe Reformhausbesitzer, liebe Reformhausbesitzerinnen!
Manchmal bedienen wir Kabarettisten uns einer Alltagssituation, die Pate stehen muß für ein grundsätzliches Bild.
Ich gestehe: Dafür habe ich diesmal Euch mißbraucht. Aber ganz bestimmt nicht, um Euch und Euren Berufsstand gezielt zu beleidigen.
Vielmehr möchte ich etwas sagen über die unzähligen, die ernsthaft glauben, das Leben wäre wirklich anders, wenn sie fünf Kilo leichter wären,
wenn sie sich gesünder ernährten, ein kleineres Auto oder ein größeres Haus hätten.
Auch ich esse ungern Dioxin, aber ich wundere mich über Leute, die den unübersichtlichen Problemen der Welt erfolgreich aus dem Weg gehen,
indem sie übersichtlicheren Themen (Wohnen, Fahren, Wiegen, Brottrunk) einen riesengroßen Stellenwert beimessen -
und dies so dogmatisch wie möglich. Da komme ich persönlich nicht ganz mit.
Liebe, gottseidank auf dieser Welt ansässige Reformhausbetreiber und -innen:
Wahrscheinlich verbindet uns der Wunsch und der Glaube, unser Beruf würde die Welt doch irgendwie zum Besseren verändern. Wir wissen, daß es nicht so ist.
Aber überzeugt sind wir nicht.
Laßt uns an dieser Illusion festhalten. Das hilft.
Eure Tina Teubner
WEITER FERNSEHEN GUCKEN
Tina Beim Satiregipfel mit Dieter Nuhr: Donnerstag, 20.1 Januar 22:45 (ARD)
Wiederholungen:
Montag, 24. Januar 2011 21:00 Uhr (rbb)
Mittwoch, 26. Januar 2011 00:15 Uhr (WDR)
Sonntag, 30. Januar 2011 21:00 Uhr (3Sat)
Freitag, 11. Februar 2011 23:30 Uhr (SWR)
Sonntag, 13. Februar 2011 02:05 Uhr (SWR)
CD
Soeben ist die nagelneue CD unseres aktuellen Programms erschienen: "Aus dem Tagebuch meines Mannes". Bestellungen bitte über das
Kulturbüro blau.
NOCH MEHR FERNSEHEN GUCKEN
Am 17. Dezember um 23:30 Uhr ist es wieder soweit:
Da ist Tina wieder als Stammgast der Sendung
SPÄTSCHICHT im SWR zu sehen.
Dritte Folge. Wieder ohne Ben. Wieder ohne Singen. Nur mit Sprechwörtern, die aber gepfeffert.
Gastgeber ist wie immer der einmalige Christoph Sieber.
MEHR FERNSEHEN GUCKEN
Tina bei Fritz & Hermann: 27. 11. WDR Fernsehen, 21:45 Uhr
FERNSEHEN GUCKEN
Am 5. November um 23:30 Uhr ist es wieder soweit:
Da ist Tina wieder als Stammgast der Sendung
SPÄTSCHICHT im SWR zu sehen.
Zweite Folge. Ohne Ben. Ohne Singen. Nur mit Sprechwörtern, die aber gepfeffert.
Gastgeber ist der einmalige Christoph Sieber.
ROTE LINSENSUPPE
Es wird kalt; das läßt sich nicht ändern. Aber das Frieren kann man in Grenzen halten. Besonders durch dieses leckere, scharfe Gericht:
Man braucht:
Zwiebeln
Gemüse (nach Wunsch z.B Möhren, Zucchini, rote Paprika)
Frischen Ingwer (gerieben)
Peperoncini (kleingehackt)
Rote Linsen (eine Tasse)
Gemüsebrühe (zweieinhalb Tassen)
Weißes Joghurt
Frische Petersilie
Die Zwiebeln und das Gemüse anbraten, rote Linsen und Gemüsebrühe dazugeben, ungefähr eine Viertelstunde ziehen lassen, bis die Linsen weich sind. Mit Peperoncini und viel frischem Ingwer würzen. Mit einem Schlag Joghurt und gehackter Petersilie servieren.
RADIOTERMINE IM SOMMER
Wer der Ansicht ist, daß wir viel zu schnell singen und zu viele Informationen in zu wenige Wörter stopfen - beziehungsweise zu viele Wörter in zu kurze Lieder, beziehungsweise zu viele Noten in zu wenige Takte -, der hat in den nächsten Wochen noch ein paar Gelegenheiten nachzuhören, ob er recht hat. Und zwar an folgenden Tagen:
19.6.2010 um 16:05 Uhr WDR 5 Unterhaltung am Wochenende ("!Au Banan" mit Gastgeber Wendelin Haverkamp und dem hochgeschätzten Kollegen Horst Evers)
27.6.2010 um 16:05Uhr WDR 5 SpielArt ("Tempo – Geschichten zwischen Eile und Weile" mit Herbert Feuerstein)
4.7.2010 20:00 Uhr WDR 5 Streng öffentlich ("Aus dem Tagebuch meines Mannes": Livemitschnitt aus dem Comedia Theater Köln)
22.8.2010 HR2 Kultur ("Aus dem Tagebuch meines Mannes": Livemitschnitt aus dem Neuen Theater Höchst)
1.9.2010 um 16.05 Uhr WDR 5 (WDR-Kabarettfest mit Wilfried Schmickler, Jürgen Becker und Lars Reichow)
VIEL VERGNÜGEN!
FÜR ALLE DIE AM LIEBSTEN BÜCHER LESEN
DIE LUSTIG UND TRAURIG GLEICHZEITIG SIND
Moritz Rinke: Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel (Kiepenheuer & Witsch)
Irene Dische: Großmama packt aus (dtv)
Jeanette Walls: Schloß aus Glas (Hoffmann und Campe)
WER RAUS WILL
nur kurz Zeit hat, aber weit weg gewesen sein will, der sollte seinen Koffer packen, nach Oldenburg fahren und dem
Theater Laboratorium einen Besuch abstatten. Dieses Figurentheater gehört zu den schönsten, poetischsten, betörendsten Orten, an die uns unser Tourleben verschlagen hat. Wir hatten wieder einmal das große Glück, auf dieser einmaligen Bühne gastieren zu dürfen. Und bei dieser Gelegenheit die „Bremer Stadtmusikanten“ zu sehen. Das ist von so viel Klugheit, Humor und anrührender Großherzigkeit durchtränkt, daß man gar nicht mehr weg will. Es ist nicht ausgeschlossen, daß wir uns dort treffen, denn wir brennen darauf, die anderen Stücke auch noch zu sehen. (Es gibt Stücke für Erwachsene und solche für Kinder.)
DEUTSCHER KLEINKUNSTPREIS 2010
Uns hat die erfreuliche Nachricht erreicht, daß wir den Deutschen Kleinkunstpreis 2010 in der Sparte Chanson erhalten. Die Preisverleihung findet am 21. Februar 2010 im Mainzer unterhaus statt und wird am 7. März 2010 auf 3sat übertragen. Die Jury lobt das Programm "Aus dem Tagebuch meines Mannes" als virtuoses, anrührendes, freches Gesamtkunstwerk. Wir freuen uns und geloben, auch in Zukunft neugierig dem Leben die komischen Seiten abzugucken, um damit zur tiefsinnigen Erheiterung beizutragen.
TRAURIGE KOMÖDIEN
Es ist wahrscheinlich kein Zufall, daß mir vorgestern das posthum erschienene Buch "Meine Preise" von Thomas Bernhard geschenkt wurde. Neun Geschichten um neun Preisverleihungen.
Eine skurriler als die andere. Und ein sehr persönliches Buch, das mich als große Bernhardverehrerin spontan süchtig gemacht hat. Mit Identifikationspotential.
Als ich seinerzeit den Förderpreis zum "Deutschen Kleinkunstpreis" erhielt, trat der damalige Redner, dessen Namen ich hier verschweige, weil ich mich nicht mehr erinnere, vor laufender Kamera auf die Bühne des Mainzer unterhauses, begrüßte den falschen Sender und übergab den ominösen Förderpreis an: "Bettina Wegener". (Schon damals, nach 30jähriger Karriere, auf Abschiedstournee.) Ich nahm an. Und bin gespannt, wer ich diesmal sein werde.
Das Buch "Meine Preise" ist bei Suhrkamp erschienen und kostet Geld.
DOLCINELLA
Hinter diesem Namen verbergen sich zwei Frauen, die sich der Konfiserie verschrieben haben. Zu unserem großen Entzücken. Zumal wir sie zu unseren Freunden zählen dürfen. Man kann bei Ihnen alles bestellen: die verrücktesten Torten (für jeden Anlaß), die verführerischsten Pralinen, die exotischsten tartes. Seit ich
"Dolcinella" kenne, verstehe ich, warum Liebe durch den Magen geht. Wer sich davon überzeugen möchte, daß ich Recht habe, der kann die beiden vom 27. bis zum 29. November auf dem Weihnachtsmarkt in Essen-Werden besuchen.
DIE POESIE DER SATIRE
Am 4. November gibt es im Kulturmagazin "Scala" auf WDR 5 um 12 Uhr mittags einen sehr interessanten Beitrag von Claudia Friedrich: "Die Poesie der Satire. Künstler im Klang des Kabaretts" Neben uns kommen auch unsere hochgeschätzten Kollegen Georg Ringsgwandl, Andrea Badey und Annamateur zu Wort. Die Sendung wird um 21 Uhr wiederholt.
WDR KABARETTFEST
Am 10. Oktober wird am 16.05 Uhr das Kabarettfest auf WDR5 übertragen. Außer uns sind mit dabei: Ringsgwandl, Robert Grieß und Ruth Schiffer. Dieter Nuhr mederiert. Viel Vergnügen!
NEUES PROGRAMM
Am 21. März 2009 ist im Kom(m)ödchen in Düsseldorf die Premiere unseres neuen Programms über die Bühne gegangen: „Aus dem Tagebuch meines Mannes“ (glanzvoll, selbstverständlich).
Wir brachten an diesem Abend zwölf Lieder zu Gehör, die sich in ihrer Stimmung zwischen sehr lustig und sehr traurig bewegten. Wir erheiterten mit anmutigen und gewagten Schauspieleinlagen und sagten auch ansonsten kluge, böse und gute Sachen. Tina war der Ansicht, Bens Klaviersolo sei etwas an den Haaren herbeigezogen; die Zuschauer sahen das leider anders und applaudierten übertrieben viel. Möglicherweise waren sie parteiisch, da sie im Vorfeld darüber informiert worden waren, daß mitgebrachte Butterbrote nur während der Klavierzwischenspiele verzehrt werden dürfen.
Regie führte unser sympathischer, erfahrener, diplomatischer und begeisterungsfähiger Kollege Martin Meier-Bode.
Aus dem Tagebuch meines Mannes
TONART
Wer dabei sein möchte, wie wir über uns und unsere Arbeit sprechen, der schalte am 7.Oktober zwischen 16 und 17 das Radio ein. Dort sind wir auf WDR 3 in der Sendung "Tonart" zu Gast.
Neben großen Worten werden wir auch kleine Lieder zu Gehör bringen.
Und zwar live. Und so tun, als wären wir unheimlich locker.
EIN PROJEKT VON BEN
Ebenfalls an den Haaren herbei gezogen ist eine Idee von Ben, die jedoch Tinas höchste Achtung genießt! Unter dem Titel
„WAS FÜR EIN ABENDROT!“ hat Ben Süverkrüp einen fiktiven Briefwechsel zwischen Johannes Brahms und Arnold Schönberg geschrieben: erheiternd, berührend und überdies noch äußerst aufschlußreich. Zusammen mit dem fabelhaften Geiger Stephan Picard (Professor für Violine an der Hanns Eisler Hochschule Berlin und Mitglied des Michelangelo-Quartetts) werden die bedeutendsten Werke für Violine und Klavier von Brahms und Schönberg aufgeführt. Für die Rezitation der Briefe konnte die preisgekrönte, charmante, sympathische, bescheidene Kabarettistin Tina Teubner (das bin ich) gewonnen werden. Eine rundum feine Sache!
"WAS FÜR EIN ABENDROT!" ist ganz frisch auf CD erschienen und kann im
Kulturbüro blaubestellt werden. Wer das Konzert buchen und live erleben möchte, wende sich ebenfalls an unsere hochgeschätzte Agentur.
TINA TEUBNER AUF YouTube
"Ich verstehe einfach nicht, warum ich laufen soll, wenn ich auch sitzen kann" – dieser Satz gehört zu den autobiographischsten Bekenntnissen von Tina. Deshalb steht sie in der Regel beim Vortrag ihrer tiefgründigen Kunst bewegungslos hinter dem Mikrophon und nutzt die erstbeste Gelegenheit, um sich zu setzen. Den Gedankengängen kommt das zugute – nicht aber dem Fernsehbild. Deshalb hat sie die beiden jungen Filmemacher Simon Kuttnick und Cornelius Vogel gebeten, ihr Lieblingslied "Wenn ich alt bin" zu visualisieren. Herausgekommen ist ein bezaubernder, sehr charmanter Trickfilm, der auf YouTube angeschaut werden kann.
Hier gehts zu Youtube
ZUM GLÜCKLICH WERDEN
Maurisches Huhn (Für vier Personen)
Man nehme 8 Hühnerschenkel und reibe sie ein mit einem Gemisch aus:
3 EL Kurkuma
3 EL Zimt
½ TL Cayennepfeffer
½ TL Salz
und brate sie sodann in Olivenöl an.
Man stelle den Backofen auf 180 Grad, hole die Hähnchenschenkel nach Gefühl aus der Pfanne und brate in derselben drei große, grob gewürfelte Zwiebeln an; man gieße 800 ml Brühe dazu und lasse eine gehörige Portion frischen Ingwer darin aufkochen.
Man schmeiße sowohl das Huhn als auch die Zwiebel-Ingwer-Brühe in den vorgeheizten Ofen,
lege 20 Minuten die Beine hoch und plaudere mit einem wirklich netten Freund, um nun eine große Hand voll schwarzer Oliven, 3 Zitronen (geachtelt) und 2 volle Eßlöffel Honig hinzuzufügen. Nach weiteren 20 Minuten ist man vom Duft betört, ärgert man sich nur noch geringfügig darüber, daß die Freunde wie immer zu spät sind, tunkt schon mal alleine frisches Weißbrot in den köstlichen Sud und ist im Paradies.
Ermunterung zum Genuß (Von Franz Hessel)
Liebevoller und genauer kann man kaum schreiben. Jeder Satz streichelt.
Man ist ein bißchen traurig, daß einem all das nicht selber eingefallen ist.
Aber nicht lange. Weil es so besonders ist!
Außerdem eine wunderschöne Ausgabe.(Verlag: Brinkmann&Bose)
Finnischer Tango (erschienen bei TRIKONT US-0312)
mit M. A. Numminen, Sanna Pietiäinen und dem neorustikalen Tangoorchester
Seit eineinhalb Jahren liegt diese CD nun schon in unserem CD-Spieler und wir können uns einfach nicht entscheiden, sie einmal durch eine andere zu ersetzen.
Ein Theaterbesuch bei meiner Lieblingskollegin Nessi Tausendschön
Nessi hat viel zu geben und tut das allabendlich großzügig; sie ist unwirsch, wild, zärtlich, manchmal sehr traurig, aber immer sehr, sehr komisch. Sie ist einfach großartig!
Wir werden auch in Zukunft das Leben auf Schönes abklopfen und nicht mit Tips geizen.
Immer wieder neu!